Hört, hört ein Bericht!

Bis ans Ende

Und wieder mal ein Reisebericht von Guri Meskinnskoff:

Es ist nicht zu glauben, wie tief ich mittlerweile in diesen Abenteuern stecke, dabei will ich doch nur meinen Selbstgebrannten verkaufen und neue Märkte erschließen. Aber was tut man nicht alles… PROST!

Gestartet sind wir bei Pyrdacor, der uns aber schließlich nicht mehr weiterhelfen konnte und uns an Fuldigor verwiesen hat, auch einer der alten Drachen. Er soll im Ehernen Schwert zu finden sein. Ihm sollen wir die Rolle zeigen. Ziel war also eine Expedition auf die Beine zu stellen. Da mir aber die Vorräte so langsam ausgingen, schlug ich vor, dass ich zunächst einen Umweg über mein Heimatdorf mache und die Gruppe am Fuße des Gebirgszuges wiedertreffe. Dies wurde allerdings allgemein abgelehnt. Banausen! Ich erhielt jedoch die Möglichkeit, über einen „Expresskurier“ eine Nachricht zu verschicken, um in 3 Wochen den Nachschub in Notmark in Empfang zu nehmen. Pyrdacor sei Dank! PROST!

Wir machten uns also auf nach Festum, der Hauptstadt des Bornlandes. Unsere Herberge war das Laweitzes. Um eine solche Expedition auf die Beine zu stellen, war eine enorme Ausrüstung (18 Ausrüstungspunkte) von Nöten. Die Gruppe war zu dieser enormen Kraftanstrengung leider nicht in der Lage, aber hätten wir es getan, wenn wir das Gold gehabt hätten? PROST! Also mussten wir uns externe Geldgeber suchen. Zunächst führte uns der Weg zur Akademie, an der Hilpert gelehrt hat. Hier erhielten wir nach harten Verhandlungen einen großen Teil der Ausrüstungen. Die Gegenleistung bestand in der Kartografie der Gegend, um eventuelle Schätze aufzuspüren. Weiterhin trafen wir eine alte Bekannte von mir, Radulia Swerenski, ihres Zeichens Bundesmeisterin des Freibundes. Auch hier bekamen wir Ausrüstungsgegenstände, z.B. tragbare Handwärmer für jeden. Aber für welchen Preis? Ich kann mich nicht erinnern. PROST!

Zwischendurch kam uns der Gedanke, dass uns ein Führer sehr weiterhelfen würde. Außerdem wollten wir mehr über das Gebirge herausfinden, in das wir uns begeben wollten. Brinref Herhauser ließ sich schließlich als Führer überreden. Das Gebirge selber soll von Ingerimm erschaffen worden sein und die 12 höchsten Gipfel sind den 12 Göttern zuzuordnen. PROST! Weiterhin fanden wir heraus, dass Pher Drodont, der um BF gelebt haben soll, dass Kompendium Drakomagia geschrieben hat. Hat das irgendwer eingesteckt? Zu guter Letzt wurde uns noch eine besondere Ehre zu teil: Die kaiserliche Hoheit Yppolita von Gareth möchte sich unserer Queste anschließen. Welche eine Ehre und Bürde zugleich? PROST! PROST!

Schließlich habe ich in meinem Büchlein noch folgende Notizen gefunden, die ich jedoch HICKS! Nicht mehr zuordnen HICKS! kann.

– Elf mit silbernen Haaren beim Einbruch ins Museum
– Ville Camericum Unterstützung

PROST! HICKS!

Werde mich jetzt schlafen legen. Die restlichen Aufzählungen (Briefe) kann ich auch noch morgen…

Log Tal des Todes

Vor gar nicht all zu langer Zeit verschlug es mich mit meinen Kameraden Adelgunde, Kusimina, Ramon und Xenia in den tiefen Süden, nichts ahnend, dass die Banausen dort keine gute Musik zu schätzen wissen. Nach einiger Zeit kamen wir in eine Taverne, wo wir einen neuen Auftrag bekamen. Ein gewisser Makrik Rodinger heuerte uns an um in den Dschungel vorzustossen. Dort hatte er bei einer vorhergehenden Expedition ein Relikt mitgehen lassen und wir sollten es nun wieder zurückbringen. Der Ort war ein Tempel namens Anojka oder so ähnlich und dort soll es angeblich viel Gold zu holen geben, pfff, wers glaubt. Und wenn werden wir wohl nicht dazu kommen es zu geniessen, den der Tempel soll angeblich vor Fallen und Zombies wimmeln. Wie wir auf die Schnappsidee kamen den Auftrag anzunehmen ist mir bis heute schleierhaft. Zu dem Tempel gab es noch zu berichten, dass er wohl alt-echsisch war und dort Nekromanten Wudu betrieben. Für die Dörfler, die nicht weit vom Tempel wohnen ist dieser tabu. Zum Dorf, dort wohnen die Shoraki und vier von denen dienen uns als Führer. Zudem bekamen wir noch einen Elefanten. Im einzelnen waren das Chirakali (Waldläufer-Säufer), Kote-Kataq (Cousine und Übersetzer, 17), Lerie-Tam-Tam-Su (kleiner Brudeder und Elefantenführer, 14) und Wundu-Uthatlah (voller Zorn). Im Dschungel kam es wie es kommen musste, wir wurden von einer Schlange attackiert. Zudem kam ich unserem Auftraggeber immer näher (also menschlich gesehen) und er erzählte, dass er im Museum, wo das Artefakt aufbewahrt wurde eine Fälschung hinterlassen hat, zudem hat er im Dorf seine Liebe verloren (Anoja, Eingeborene in dem Dorf). Das Artefakt, bzw. Idol ist Teil von etwas Grösserem, eine Schlucht mit magisch-dämonischem Treibsand umgibt den Tempel, der Astralkörper vereinigt die Elemente Herrschaft, Dämonisch und Temporal. Die Schamanin TikiTa (kleine Schildkröte) hatte ihn wohl gewarnt, jedenfalls ist der Tempel voll mit Fallen und Gefahren und ich bin ernsthaft am überlegen umzukehren… Ach ja, seine Liebe hat er verlassen und dafür lieber das Idol mitgenommen, Schwachkopf.

24 Stunden in Khunchom

24 Stunden in Kunchom

Bericht aus der Sicht von Guri Meskinnskoff:

Nachdem überraschend die Drachenei-Akademie von Rakorium geschlossen wurde, herrschte zunächst Ratlosigkeit unter den Dozenten, Schülern und allen Gästen. Uns natürlich nicht ausgeschlossen. Wir fuhren schließlich in der prachtvollen Kutsche von Prinz Stipen zu seinem Anwesen, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Er erklärte uns, dass die Schließung der Akademie nicht das eigentliche Problem war, sondern dass sein Schwieger-Großvater, Sultan Hasrabal, vor den Toren der Stadt stünde, um den Karfunkel des Kaiserdrachens Adlassar zu fordern. Notfalls mit Gewalt. Nach einigen Ausführungen erklärte uns Stipen, dass die Dekane der Akademie doch mehr über den Verbleib von Akademieleiter Rachmani wissen. Unsere Aufgabe bestand nun darin zu ihm zu reisen und ihn zur Rückkehr zu bewegen. Nur wie sollten wir das machen. Rachmani befand sich auf einem Schiff und eine Überfahrt hätte Tage oder Wochen verschlungen, zudem wir auch nur einen Kompass zur Orientierung bekamen, der zudem auch noch etwas launisch war.

Die Lösung bestand in einem fliegenden Teppich. Doch schon hatten wir 2 neue Probleme. Der Herr Zwerg weigerte sich trotz gut gemeinter Worte diesen Teppich zu betreten und der Teppich war ein Weichei und verstand nur tulamidisch! Das erste Problem war mit einer speziellen Überredungskunst in Form von 2 starken Männer und einem Seil schnell gelöst. Das 2. Problem musste so hingenommen werden, wir hatten keine andere Wahl. Ein fliegender Teppich mit Höhenangst ist aber auch wirklich skurril. Da werde ich als alten Mann meinen Enkeln noch von erzählen können!

Das Schiff wurde nach einer kleinen Odyssee gefunden, denn der Teppich verstand nur Tulamidisch, was die Sache nicht einfacher machte. Am Schiff angekommen, wurden wir Zeuge eines Kampfes, der aber dank unserer Hilfe schnell beendet war. Rachmani, der gleichzeitig der Kapitän des Schiffes war, freute sich nicht so richtig über unsere Hilfe. Das hätte er irgendwann auch alleine geschafft, doch so viel Zeit hatten wir nicht. Nach kurzer Schilderung der Situation brachen wir wieder in Richtung Festland auf.

In der Akademie geht es mit Rachmani in den Keller, um den Karfunkel zu holen. Genau bekomme ich es nicht mehr auf die Reihe, weil das alles schon so lange her ist und wir uns sehr beeilen mussten. Ich kann mich noch an eine weinerliche Tür erinnern, die wir erst beruhigen mussten. Irgendwo waren Golems und ein versteinerter junger Mann, der dort wohl schon sehr lange stehen muss. Wir trafen auf 10 Ritter des Immerwährenden Kampfes, die meisten jedoch reglos, aber nicht in Lebensgefahr schwebend. In der Karfunkelkammer angekommen, stellten wir fest, dass ein Karfunkel aus dem Muster gerissen war. Wieder an der frischen Luft angekommen, brach auch schon das Chaos aus. Überall waren Drachen, die Drauf und Dran waren, die Stadt und gerade auch die Akademie in Schutt und Asche zu legen. Es musste an der Zerstörung des Musters in der Karfunkelkammer liegen.

Wie wir erfuhren, dass Hasrabal den Karfunkel gestohlen hatte und ausgerechnet seiner Enkelin geschenkt hatte, kann ich nicht mehr sagen. Wir schlugen uns irgendwie durch die halbe Stadt, um den Karfunkel zurück und setzten ihn wieder in das Muster ein. Aus mir bis heute unerklärlichen Gründen war Rakorium versteinert und stand auf dem Akademie-Vorplatz. Der Name des versteinerten Jungen ist/war wohl Lamianum oder so ähnlich.

Lohn für unsere Mühen war:

  • 600 AP
  • Tulamidisch                        +1 (Sprache + Schrift)
  • Magiekunde                       +1
  • Überreden                         +1
  • Sagen + Legenden           +1
  • Rechtskunde                    +1
  • Orientierung                     +1
  • Körperbeherrschung        +1
  • Selbstbeherrschung        +1
  • Säbel                               +1
  • Jeder darf sich ein Artefakt aussuchen

Elenas Bericht

Die Zwölf zum Gruße!
Ich werde euch berichten, was wir beim Letzen Heerschau erlebt haben.
Zunächst befanden wir uns zusammen mit Hilbert von Pusperliken auf einem Schiff Richtung Khunchom und wurden dort von ihm zu unserer Unterkunft gebracht. Danach führte er uns zu der Akademie. Als wir dort eintrafen, war es Still in der Eingangshalle. Wir fanden heraus, dass der Akademie Leiter verschwunden war und keiner wusste, wo er ist und wann er wieder kommt, da er auf einer Geheimen Mission unterwegs ist. Da aber ein Machthaber umliegender Länder den Karfunkel des Kaiserdrachen Adlassar einforderte und niemand da war der entscheiden konnte, ob der Karfunkel zurück gegeben werden soll, musste nun ein neuer Akademie Leiter bestimmt werden und ein Prinz aus der Gegend forderte diesen Titel ein. Wir machten uns daran, über die Letzen Akademie Leiter Recherchen an zu stellen. Dabei fiel uns eine Dame auf, die anscheinend versuchte, vor uns zu flüchten. Natürlich nahmen wir die Verfolgung auf. Sie sprang über Dächer und versuchte alles um uns ab zu hängen, doch letztendlich schafften wir es doch sie zu schnappen. Sie hatte ein Dokument bei sich, dass besagte das in einer Notsituation, der Akademie Leiter nur von den 6 Erzmagiern bestimmt werden dürfte. Somit machten wir uns daran Omar ieden Heiduh, Machmut ieden Sahit, Vadim Saltarsat, Hascha ieden Dumschauan, Rahien al Soshie und Rafik ieden Salmani, davon zu überzeugen, nicht den Prinzen zum Akademie Leiter zu bestimmen.
Hier endete unser Abenteuer vorerst
Bis zum nächsten Heerschau
Elena

Log von Burian

Rausch der Ewigkeit

  • Wir sind im Heerlager angekommen und mussten uns erst einmal mit Mühe unseren Platz suchen. Glücklicherweise haben wir ein eigenes Zelt zugeteilt bekommen.
  • Treffen mit Reichsgroßgeheimrat Dexter Nemrod; uns werden Sünden vorgelesen und wir sollen schließlich Gründe nennen, warum gerade wir die Richtigen sind
  • Traum Pardona: Ihr ist es egal, ob wir ihn besiegen oder erst unsere Kinder in tausend Jahren, es sind alle gefallen.
  • Sphärenbeben in der Wüste (über der Zitadelle); Zitat: „Die schwarze Witwe ist schon vor 500 Jahren gescheitert und damals war Borbarad noch verwundbar.“ Durch drei abgetrennte Köpfe vorgetragen. (schwarze Witwe = Meuchlerin im Dienste der Hand Borons)
  • Traditionelle Steinspaltung durch Prinz Brin; dieser ist nur Stellvertreter des verschollenen Kaisers Hal; er will mit der Spaltung ein Zeichen setzen
  • Der Magier Galotta taucht wie aus dem nichts auf, mit ihm 4 Zantim. Brins Tod und den Verlust des Schwertes können wir nicht verhindern. Die Zantim werden unter starken Verwundungen geschlagen.